|
Lieber Herr Jackson,
auch wenn Sie das leider nicht mehr lesen können – und, sein wir mal ehrlich und selbstkritisch - auch nicht gelesen hätten, als Sie noch unter uns weilten, möchten ich Ihnen heute doch, gleichsam auch als Referenz an einen - wie es heißt - Jahrhundertkünstler, schreiben, denn einiges hat mich in den letzten Wochen befremdet.
Zuerst aber, weil Sie sich vielleicht über die etwas ungewohnte Anrede wundern würden, lassen Sie mich das bitte erklären. In Deutschland ist es normalerweise unter Fremden üblich, sich beim Nachnamen anzusprechen und eine geschlechts- und altersspezifische Anrede davor zu setzen. Ich wählte in diesem Falle das am nächsten liegende 'Herr', und komme auch schon zu meinem ersten Punkt.
Ist es nicht verwunderlich, wie viele Menschen Sie plötzlich kennen, oder zu kennen glauben, Sie analysieren und Ihren Charakter und Ihre Motive erklären können? Und ist es nicht noch mehr verwunderlich - sein wir noch einmal ehrlich – das jetzt für Sie Mahnwachen abgehalten werden und der gemeine Fan auch seine eigene Existenz mit Ihrem Ableben als gleichsam beendet ansieht?
Wenn der Anlass nicht ein so trauriger wäre, müssten wir beiden uns doch hinsetzen und herzlich lachen: da nimmt man Ihnen jahrelang ihr papistisches, königlich-entrücktes Gehabe in den Medien übel und erklärt Sie zu einem Schreckgespenst – wobei man die Motivation der Schreiberlinge relativ leicht nachvollziehen kann, ohne sie auch nur im entferntesten gut heißen zu können – und nun sind Ihre Anhänger sogar bereit, ihr eigenes Leben als beendet zu betrachten (also gleichsam symbolisch suizidal tätig zu werden). Das macht Sie zu einem ägyptischen Pharao oder einem chinesischen Kaiser, dem seine Untertanen ins Grab folgen.
Das ist doch wirklich komisch und gefällt Ihnen sicherlich, dieser letzte Streich, den Sie Ihren Kritikern und Gegnern wenn auch unfreiwillig spielen, nehme ich mir die Freiheit zu mutmaßen.
Zugleich ist es so befremdlich zu sehen, wie erwachsene Menschen (ich rede hier ja nicht von Teenies!) sich zum Gefangenen ihrer eigenen Vorstellungen machen (denn natürlich hat Sie keiner dieser Menschen, die Sie so in ihr eigenes Leben integrieren, jemals gekannt) und Sie also benutzen, um sich selbst zu beweinen. Traurig, oder? Noch im Tod benutzt man Herrn Jackson zur Befriedigung seiner eigenen Bedürfnisse.
Auch auf die Gefahr hin, dass dieser Brief etwas lang wird, möchte ich noch etwas anderes, wahrhaftig Abstoßendes erwähnen, was mich hoffen lässt, dass Sie diesem Dasein doch soweit entrückt sind, das Sie keinen Internetzugang haben oder auf sonst eine metaphysische Weise ins Netz kommen. Kaum war die Nachricht nämlich dort, fühlten sich Hunderte von Menschen zu Kommentaren auf den entsprechenden News Seiten berufen; und leider viele davon auf eine so völlig pietätlose, hasserfüllte Weise - die ich hier sicherlich nicht wiederholen werde -, dass man diesen zurufen muss: "Wenn ihr krank seid, müsst ihr euch in Behandlung begeben! Bitte macht das schnell, lautlos und unauffällig, ohne eine Mitteilung an uns, und bleibt dort, wo Pfeffer oder Psychopharmaka wachsen! Danke".
Mögen Sie die Göttin der Musik – nein, Herr Jackson, die heißt nicht GEMA, egal, was man Ihnen erzählt hat – auf Wolke Sieben treffen und mir ihr trefflich über Moves und Samples reden; aber sein Sie darauf gefasst, dass die Göttin nicht alles von Ihnen Erschaffenen wiederspruchlos als gut bezeichnen wird; einiges dafür aber sicher als genial, und das ist doch mehr, als 99% von uns normalen Sterblichen von sich in irgend einem Bereich sagen können.
Mit einem letzten Gruß Dietrich Gastrock
So, das musste mal sein. Ich bin ja ehrlich: als Freddy Mercury oder Steve Marriott starben fand ich das auch sehr traurig, weil Sie eben ihre Kunst nicht mehr ausüben können - ja, auch das hat natürlich etwas Ichbezogenes – aber das, was ich jetzt im Fernsehen sehe, spottet wirklich jeder Beschreibung. Das tat es auch anlässlich Lady Diana Spencer's Tod. Get a Life, Leute.
Und außerdem – William Borsay aka Willy de Ville – hat Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es heißt, er ist zu Hause und fühlt sich wohl, aber bei dieser Krebsart sind die Prognosen zumeist eher ungünstig. Das täte uns sehr leid um Willy.
Gibt es denn nix Erfreuliches? Doch – die HoR Redaktion hat sich auf Anfragen von Bibel-TV und dem Sell-a-Pott Channel bereit erklärt, and Soaps teilzunehmen, so wie Gijahuljia Siegaul jetzt im TV einen Mann sucht. Ich werde dabei zuerst gefilmt (hm, jedes Mal, wenn ich das sage oder schreibe habe ich das Gefühl, mein Unterbewusstsein will mir was sagen, bloß was?) – Titel: "Ich suche den premium-geputzten Schuh". Dabei putze ich jeden Tag bei laufender Kamera alle Schuhe eines HoR Redakteurs, und am Ende darf das Publikum dann das am besten geputzte Paar wählen. Und dabei werde ich, wie gesagt, gefilmt. Ausstrahlung ist etwa 2019. Wie? Nein, ich mache das nicht nackt und esse Stierhoden wenn ein Schuh nicht blitzblank ist. So, das reicht mir jetzt mit euch – hier die diesen Monat besprochenen CDs und Konzerte.
Es ist übrigens wirklich Sommer, also kümmert euch um die Lebenden, solange es die gibt. Da wäre auch Herr Gillan, dessen Augen zu Recht auf Marokko gerichtet sind, und an dem das HoR aber bisher leider vorbei gesehen hat. Zu Unrecht, wie wir gestehen. Neuer Monat, neue Chance – das wird nachgeholt.
Gruß Dietrich ------------------------------------------------------------------------------ Acoustic Doom - das Grauen auf leisen Sohlen ...
Trouble - Unplugged http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/T.../Unplugged.html Hier ist ein gutes Unplugged-Scheibchen aufgenommen worden, das Freunden der ruhigeren Rockmusik durchaus mal ein Hinhören wert sein sollte.
Blues & Bluesrock – same old song and dance ...
Kimon and the Prophets – Roadhouse Party http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/K...ouse_Party.html Fazit: Nett, das, und aller Achtung wert. Aber - es gibt soviel Interessantes da draußen zu hören - ob es unbedingt einen Kimon und seinen Blues braucht muss jeder für sich entscheiden. Das Album erreicht mangels kompositorischer Höchstleistung nicht die Klasse und Liga, die es zu einem Muss machen könnte
Onesko Bogert Ceo Project – Big Electric Cream Jam http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/O..._Cream_Jam.html Alleine schon, weil sie dies Ding besitzen. Cream-Musik-Puristen werden entscheiden müssen, ob sie eine solche Live-Jam-Nachspielplatte tatsächlich brauchen. Allen anderen dürfte reichen, dass auch diese CD axialsymmetrisch ist.
Buchreviews/DVD – Ausgelesen, zu Ende gesehen
Buch - Making Woodstock – Ein legendäres Festival und seine Geschichte http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/C..._Woodstock.html ... am Ende weiß man sehr viel über die Organisation eines solchen Festes und was alles schief gehen kann, aber erfährt eher wenig über den Geist von Woodstock, obwohl auch das Erwähnung findet
DVD – Transporter I-III http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/C...rter_I_III.html Also, wer gut gemachte Actionfilme mag und etwa 24 Euro für den Dreierpack hat: hier ist das Geld gut investiert
Indie /Alternativ /Roots – Wir skalpieren anders! Therapy? - Crooked Timber http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Th...ked_Timber.html Diese wird's wahrscheinlich mit Freudentränen in den Augen aufsaugen, ob man sich großartig neue Freunde macht, kann ich nicht beurteilen.
The Service Industry – Keep the Babies Warm http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/T...abies_Warm.html Was bleibt zurück? Ein abwechslungsreiches wie verwirrendes Album, das sich nicht richtig in eine Schublade stopfen lässt. Es ist weit davon entfernt Vorreiter zu kopieren, aber auch nicht richtig eigenständig. Irgendwie macht es Spaß, obwohl man es nicht vermissen würde, wenn es nicht veröffentlicht worden wäre.
Spanking Charlene – Dismissed with a Kiss http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/S...ith_A_Kiss.html "Dismissed With A Kiss" ist kein in sich geschlossenes Werk, wie auch, aber astreine Rockmusik allemal.
Ugly Stick – Still Glistening http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/U...Glistening.html Es heißt, die STICKs hätten den Columbus-Sound definiert. Bis heute wusste ich gar nicht, dass es so was gibt, ist aber auch egal - die CD ist frech, kurzweilig, spaßig, punkig und gut.
Interviews / Editorials – Talk the Walk
Firebird – Bill Steer tut, was er tut http://www.home-of-rock.de/Interviews/Fi.../Interview.html
Heart of Cygnus – Jeff Lane: „Ich will in keiner Box sein“ http://www.home-of-rock.de/Interviews/He.../Interview.html
Janne Loseth/Titanic – Aufgetaucht http://www.home-of-rock.de/Interviews/Titanic/Interview.html
„Michael Jackson – The 'King' of Pop is gone“ http://www.home-of-rock.de/ArtikelBios/M...op_is_gone.html
Konzert Reviews
Blackfoot – Büffeljagd in Belgien; Verviers/B, Spirit of 66 http://www.home-of-rock.de/Konzertberich...08_06_2009.html
Eagles, Long Road Out of Eden Tour; Mannheim, SAP Arena http://www.home-of-rock.de/Konzertberich...20_06_2009.html
Faith No More – Lachs an Krücken; Berlin, Wuhlheide http://www.home-of-rock.de/Konzertberich...16_06_2009.html
Outlaws – Rechtsfreier Raum in Holland; Weert/NL, De Bosuil http://www.home-of-rock.de/Konzertberich...05_06_2009.html
Mad Max – Mannheim, 7-er Club http://www.home-of-rock.de/Konzertberich...19_06_2009.html
Kuno im Stadtmuseum Dresden – Parallel-Welten http://www.home-of-rock.de/ArtikelBios/K...26_05_2009.html
Stern – akustisch – Ein weiter Weg – ehemalige Sterne machen's akustisch http://www.home-of-rock.de/Konzertberich...07_03_2009.html
Transit – Wieder auf der Konzertbühne; Parkbühne Berlin-Biesdorf http://www.home-of-rock.de/Konzertberich...12_06_2009.html
(Hard/Pub/Southern/Sleaze) Rock – Da, wo die Steine noch Steine sind
The Bitter Twins Global Panic http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/T...obal_Panic.html Eine sympathische Platte von sympathischen Musikern, die ohne Anspruch auf Klassikerstatus einfach tun was sie wollen. Recht so.
Chickenfoot – Same http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/C...hickenfoot.html Die beiden guten Drittel sind famos, das schwächere ist Durchschnitt. Sehr guter Durchschnitt natürlich, wir haben es mit Großmeistern und nicht mit Anfängern zu tun.
Cirkus – Let teh Madness Begin http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/C...ness_Begin.html Es ist nicht des Kritikers Aufgabe, einer Band etwas vorzuschreiben. Im Fall CIRKUS würde man sich allerdings ein klein wenig mehr Basisarbeit (und vielleicht einen Vertriebsdeal) in Europa wünschen, weil unsereins von Auftritten in Amerika vollkommen unbeeindruckt ist.
Eric Clapton and Steve Winwood – Live Drom Madison Square Garden http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/E...are_Garden.html Aber: ob du meinst, dass Erich und Stefan uns noch was zu sagen haben, ob die alte Kneipe 'Zum klassischen Rock' auch noch deine ist, weißt nur du selbst. Ich fand Erich diesmal gar nicht so geschwätzig... Passt!
Deep Purple – Stormbringer (35th Anniversary Edition) http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/De...ormbringer.html Wenn man "Stormbringer" überhaupt nicht hat und seiner Sammlung eine schöne Version einverleiben möchte, ist das hier das Mittel der Wahl. Ich ärgere mich allerdings über diesen Kauf, denn die Grabbeltischausgabe hat gereicht Ich verbeuge mich vor den fünf Herren und hoffe, dass sie ihre Überlegung wahr machen und dieses Jahr doch noch mehr Konzerte in Deutschland spielen, als die beiden bereits absolvierten.
Delirious – My Soul Sings http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/D...Soul_Sings.html
Europe – Almost Unplugged http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Eu..._Unplugged.html Man sollte sich die Chance geben und das wirklich anhören, denn Got To Have Faith (heißt ja man soll glauben) ist eh schon ziemlich göttlich und allein den Kauf wert.
Fire in the Field – Same http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/F..._The_Field.html An die Intensität von THE ANSWER kommen FIRE IN THE FIELD noch nicht heran, aber das ist nicht überraschend und ehrenrührig schon gar nicht. Die BLACK CROWES stecken die Jungmänner locker in die Tasche, und außerdem ist Zeitlos-Rock gerade angesagt
Foghat – Live at the Blues Warehouse http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Fo..._Warehouse.html Eine große Zukunftshoffnung ist FOGHAT naturgemäß nicht mehr (die Plattenfirma ordnet die CD gar unter "Vintage/Oldies" ein), aber wer die Band einmal geliebt hat, wird nicht mehr von ihr loskommen. Darauf einen Château Lafite-Rothschild. Oder ein Bier, falls man gerade das Kleingeld für den Bonzen-Tropfen nicht zur Hand hat.
Geordie (feat. Brian Johnson) – The Very Best of – The Original Versions http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/G...ry_Best_Of.html .... aber insgesamt war GEORDIE eine prima Band mit einer ganzen Reihe in die Zeit passenden Songs. Hard Rock aus den frühen Siebzigern mit einem deutlichen Schuss Glam und ein paar traditionellen Einflüssen eben
The Last Straw – Brought to Life http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/T...ht_To_Life.html Mit "Brought To Life" haben die fünf Hinterwäldler ein tolles Baby für Kenner des Genres zur Welt gebracht, anderen Kunden könnte eventuell das eine oder andere Highlight fehlen. Aber diese Band ist noch so jung, da kommen die Ohrwürmer in der Zukunft von ganz alleine. Und wenn nicht, steht der potentielle Nachfolger für GOV'T MULE bereit
Howard Leese – Secret Weapon http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/H...ret_Weapon.html Jetzt wissen wir auch, warum ich am Anfang sagte, das hätte eine herausragend famose Platte werden können - aber die paar Schluffi-Tracks, gleichwohl sie gut in den Albumflow passen, verderben einem etwas die gute Laune
Magnum – Into the Valley of the Moonking http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/M...e_Moonking.html Alles klar? Wenn ich schreibe 'rockt', rockt das jetzt eben nicht so wie auf "L.A.", sondern oft so zahnlos, dass man zweimal hinhören muss. Kein Meisterwerk, und für uns, die wir etwa solche AOR-Perlen wie TALL STORIES mögen, ist das hier nix.
Nazareth – The Anthology http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Na..._Anthology.html Wenn man nicht mit den Jungs als Muttermilchersatz aufgewachsen ist, aber trotzdem die Sammlung komplettieren will, könnte man auch überlegen, die Live CD "'Snaz" zu erwerben, denn besonders auf der zweiten CD der Anthologie sind einige arge Schwiegermutterschunkelschmonzetten versammelt - da tut das Hirn weh
Pride Tiger – The Lucky Ones http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/P...Lucky_Ones.html Hinzu kommt eine tadellose und druckvolle Produktion. So bleibt als Fazit, dass "The Lucky Ones" eine absolute Empfehlung ist, ein Paradebeispiel, wie moderne Musik klingen kann und soll.
Titanic – Ashes and Diamonds http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/T...d_Diamonds.html Alles in allem ein wirklich gutes Teil, ohne natürlich - hey, das ist TITANIC! - letztlich etwas Neues zu bieten. Aber: wer TITANIC kauft, weiß und will das. Anhören, wenn man ein Interesse an Classic Rock hat.
White Cowbell Oklahoma – Bombardero http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Wh...Bombardero.html Ein Muss für jeden vorwärts UND rückwärts schauenden Fan, für die WCO-Hardcore-Clique selbstverständlich sowieso.
All Sorts of Prog Rock/Metal – Wo bitte sind die nächsten 10 Noten, wo ist mein Power Riff? Heart of Cygnus – Over Mountain, Under Hill http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/H...Under_Hill.html Aber das reißbretthafte ist bei beiden durchaus vorhanden. Jeder Metalliker muss diese CD in seiner Sammlung haben, keine Frage. Aber auch nach H20 ist das kein netter Heavy-Ballerrock.
Blind Ego – Numb http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Blind_Ego/Numb.html Die Emotionen, wie sich verlassen, schuldig und betäubt zu fühlen, hat er hervorragend in den Texten und Melodien veranschaulicht. So zeigen abschließend alle Daumen nach oben für ein Album, das von Anfang bis Ende ungeheuren Spaß macht.
Chris Caffery – House of Insanity http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/C...f_Insanity.html Fazit: Irgendwo konnte man lesen, dass das hier SAVATAGE für Arme ist, dass die Tracks wohl auf kein Sava-Album mehr gepasst hätten. Soweit würde ich keinesfalls gehen; die Handschrift Cafferys ist schon deutlich lesbar, und er bemüht sich auch, Dinge in die Musik einzuarbeiten, die diese aus dem Heavy Einerlei herausheben
Devin Townsend Project – KI http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/D...ownsend/Ki.html Ki" ist für alle Fans zu empfehlen, die auf subkutane Unterhaltung stehen. Die Musik ist schön wie ein (Alb)-Traum und die Arrangements dunkel wie die Nacht. Kaum jemand, der sich diese Scheibe - wirklich - anhört, abwartet bis sich ihre Wirkung entfaltet (Inkubationszeit drei bis vier Umläufe), wird sich der Magie entziehen können. Und jede Wette, auch bei Durchlauf 40 gibt es noch Neues zu entdecken
Impellitteri – Wicked Maiden http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Im...ked_Maiden.html Während ich das schreibe, haben gefühlte dreizig Quatrilliarden an Noten das Griffbrett des Herrn Impellitteri verlassen, ein melodischer Mitgrölrefrain nach dem nächsten meine Gehörgänge geflutet und das Donnern der Doublebass das Wasserbett meiner Nachbarn wahrscheinlich in angenehme Schwingungen versetzt.
Manimal – The Darkest Room http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/M...rkest_Room.html Sollten MANIMAL live ihre Qualitäten bestätigen, und beim nächsten Release mehr Mut zu einem rohen Sound mit Ecken und Kanten zeigen, dann können sich die o. g. Bands warm anziehen.
OSI – Blood http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/OSI/Blood.html OSI preisen "Blood" als ihr bestes Album an. Ich sehe das allerdings nicht so, denn für mein Dafürhalten bleibt "Office Of Strategic Influence" unerreicht.
Saidian – Evercircle http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/S...Evercircle.html Für Freunde des bombastischen Melodic-Metals ist "Evercircle" aber durchaus hörenswert. Diese Jungs können bedenkenlos zugreifen. Alle jedoch, die genug haben von beklemmendem Vasektomie-Gesang, manchmal zu niedlichen Melodien und allzu phantasievollen Keysounds, sollten sich das Album höchstens wegen des Covers zulegen. Nichtsdestotrotz, SAIDAN spielen in der Bundesliga des Melodic Metal.
Satellite – Nostalgia http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/S.../Nostalgia.html Mit "Nostalgia" konnten SATELLITE "Evening Games" und "Into The Night" nicht toppen, dennoch ist dieses Werk eine lohnenswerte Anschaffung
Stratovarius – Polaris http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/St...us/Polaris.html Klasse Scheibe, cool gemacht und in dieser Form werden wir noch länger mit STRATOVARIUS rechnen müssen - was ihnen nach dem Weggang von Timo Tolkki nicht jeder mehr zugetraut hätte. Was mich am meisten begeistert ist die Tatsache, dass Mr. Kotipelto endlich nicht mehr in den hochfrequenzigen Stimmlagen trällert, sondern in angenehmen Bereichen, was mir diese Scheibe sehr hörenwert macht.
| |