|
Liebe Freunde der Rockmusik,
das Weihnachtsfest steht vor der Tür und das Jahr 2008 neigt sich dem Ende. Eben genau die Zeit, ein kurzes Fazit zu ziehen. Aber nur ein ganz kurzes, denn im Grunde genommen sind es Jahr für Jahr immer wieder ein und dieselben Ergebnisse, zu denen wir kommen. Fangen wir also an:
2008 gab es doch eine Menge an wirklich guten und brauchbaren Veröffentlichungen. Man kann sagen, dass sich der Trend aus 2007 fortgesetzt hat. Während QUEEN für gemischte Gefühle sorgten, muss man den Jungs von AC/DC und ihrem Rock ‘N’ Roll Train doch erheblichen Respekt zollen. Einzig Axl Rose und seine chinesische Demokratie stößt bei der Mehrzahl der HoR-Redaktion eher auf Ablehnung als dass man sich hingebungsvoll die Kopfhörer aufzieht und diese Reise nach Ostasien mit geht.
THIN LIZZY und URIAH HEEP, letztere sogar mit aktuellem Album im Gepäck, waren gemeinsam in Europa auf Tour. Wir erinnern: Da gab es ein etwas unappetitliches Vorgeplänkel, welches sogar dazu führte, dass John Sykes auf seiner Website bekannt gab, dass LIZZY die Dates nicht spielen wollen. In diesem Jahr hätten wir es verschmerzen können, denn die Freigabe der verbliebenen Bandmitglieder für das Live-Album „UK Tour ‘75“ hat uns alle mehr als gefreut. Yeah, that’s rock ‘n’ roll!!! KISS waren wieder auf Tour, die PRIESTer beehrten uns mit einem Totalausfall namens „Nostradamus“ und die BLACK CROWES langweilten uns mit „Warpaint“. Als mögliches Fazit kommen wir dennoch zu der Feststellung, dass die alten Schlachtrösser im Wesentlichen in 2008 ihr Soll erfüllt haben.
Dann gab es aber auch vielversprechende Newcomer bzw. bis dato verborgene Schätze. Als Beispiel seien hier nicht nur die Durchstarter von AIRBOURNE genannt, die uns als die legitimen Nachfolger von AC/DC bereits beim diesjährigen Rock am Ring-Festival überzeugten. Wir legen gerade zur Weihnachtszeit Alben von JADED SUN, HELLSINGLAND UNDERGROUND, VOODOO SIX, THE MUGGS gerne auf, um nur einige exemplarisch zu nennen.
Digitale Downloads und die damit verbundenen Problematiken haben auch uns erreicht. Als aller erstes versah das Label Frontiers Records alle Promos mit Voice-Overs (es wird also in die Musik reingequatscht) und sorgte so dafür, dass eine objektive Betrachtung und Beurteilung der Veröffentlichungen einfach nicht mehr möglich war. Jedenfalls nicht beim HoR. Ergo hat das Label seinen eigenen Bands geschadet, es wurden dadurch sicherlich nicht mehr Alben als sonst üblich verkauft, mit dem Ergebnis, dass man nun noch weniger über die eigenen Schützlinge bei uns lesen konnte. Inzwischen plagen wir uns mit der Tatsache, dass die Zukunft angeblich in der digitalen Bemusterung liegen würde. Ob nun verständlich oder nicht, es wird nun mal so sein, dass eine ehrliche Besprechung im HoR auch zukünftig wenigstens ein echtes Exemplar kostet. Die Künstler selbst wissen das, die Labels werden es lernen, denn alles andere macht keinen Sinn. Jedenfalls haben wir Hobby-Enthusiasten keine Lust darauf, uns nun als sozusagen legitimierte Downloader zu betätigen und etwas Gescheites in die Tastatur zu hacken. Musik ist Kunst und muss so behandelt werden, und zwar von allen Seiten. Dass die Freibier-Generation sich darum nicht kümmert und weiterhin für den Verfall dieser Kunst sorgen wird, daran haben auch wir keinen Zweifel. Allerdings haben wir kein Verständnis dafür, dass Hauptverantwortliche nun einen ähnlichen Weg mitgehen. Ein paar Tantiemen werden mit guter Musik schon noch verdient und wenn nicht mehr in Form von CD-Verkäufen, dann spricht eben vieles wieder für ordentliche Live-Musik, bei denen Touren von Labels und Promotern anständig beworben werden und die Ticketpreise hoffentlich anständig und erschwinglich sind. Die richtigen Musikfreaks gieren förmlich danach!
Letztmalig wollen wir erwähnen, dass durch personelle Abgänge innerhalb der HoR-Redaktion zu Beginn des Jahres versucht wurde, das Home of Rock in seinen Grundmauern zu erschüttern. Wir freuen uns außerordentlich, zu Beginn des Jahres 2009 längst wieder eine starke und vor allen Dingen charakterlich über jeden Zweifel erhabene Truppe am Start zu haben. Wir meinen, dass hier viel Kompetenz mit Lust auf gute Musik verschiedenster Stilrichtungen einher geht und deswegen können alle sicher sein, dass das HoR auch im 9. Jahr seines Bestehens weitermachen wird. Mit CD/DVD-Besprechungen, die zu Diskussionen anheizen werden, aber auch mit gewohnten, nicht ganz ernst zu nehmenden Kommentaren zum politischen Alltagsgeschehen.
Allen unseren Freunden, Lesern und Partnern nochmals fröhliche Weihnachten 2008 und einen guten Start in das neue Jahr 2009!
Zuletzt reichen wir Euch unsere Artikel aus dem Monat November (Link klicken – Artikel lesen):
Blues:
Boo Boo Davis – Name Of The Game (CD) Boo Boo Davis ist garantiert kein Fall für die Fraktion der Pfeife rauchenden Gymnasiallehrer im Rollkragenpullover, die sich gerne der Analyse des letzten B.B. King Albums hingibt (und sozialdemokratisch FDP wählt). Erstens heißt er Boo Boo und zweitens hat er deutlich mehr Dreck in seiner Musik. Nicht am Stecken. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/B...f_The_Game.html
Blues Rock:
Edgar Winter – Rebel Road (CD) Eine ganz, ganz solide CD, unspektakulär, der Schuster blieb bei seinen Leisten, aber - diese Schuhe trägt man auch in 10 Jahren noch. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Ed...Rebel_Road.html
Carolyn Wonderland – Miss Understood (CD) C.W. ist auf dem Gebiet des Texas-Blues-Rock schon seit einiger Zeit tätig und hat auch einige CDs auf den Markt geworfen. "Miss Understood" soll bereits die siebente sein. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/C...Understood.html
Ten Years After – Evolution (CD) Zum Schluss gibt's einen flotten Rocker, der auch das Fazit dieser CD ist: That's Alright! http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Te.../Evolution.html
Guitar Pete – Mean Steets (CD) Die CD wird sowohl den Freunden der knüppelharten Blues-Fraktion als auch den Southern Rock-Fans vorzüglich munden. Lediglich das letzte Stück, Shattered Paradise, das besonders anfangs stilistisch vollkommen von der harten Route abweicht, bietet einen ausschließlich instrumentalen Blues mit sehr viel Feeling, was so gar nicht zu dem bisherigen harten Sound passen will. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/G...an_Streets.html
Joe Pitts Band – One Night Only (CD) Schade, dass soviel Funk auf der CD ist. Ich finde, Joe Pitts und seine Band sollten sich für eine oder die andere Musikrichtung entscheiden. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/J...Night_Only.html
Blindstone – Freedom’s Calling (CD) So macht man weiter, Jungs, dann habt ihr auch mal einen richtigen Hit. Hört nicht nur auf die Lobeshymnen der Plattenverkäufer. Dass die Euch loben, ist klar: Die wollen und sollen eure Platte an die Käufer bringen. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/B...ms_Calling.html
Matt O’Ree – Shelf Life & Live (CD + DVD) So, insgesamt hat mir die "richtige" CD, "Shelf Life", besser gefallen als die DVD/CD. Bessere, ausgeglichenere Stücke auf insgesamt höherem Niveau und nicht so viel Show-Gefudel. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/M..._Life_Live.html
Indigenous – Broken Lands (CD) Sicherlich erfindet Mato mit "Broken Lands" den nordamerikanischen Büffel nicht neu. Dieser Output reiht sich unspektakulär, aber hörenswert in den bisherigen Backkatalog INDIGENOUS' ein. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/In...oken_Lands.html
Bücher:
Slash – Welcome To The Jungle – Die Autobiographie Dennoch ist dieses Buch eine Katastrophe, denn nie zuvor hat man mehr Rechtschreib-, Grammatik- und Druckfehler gelesen. Was der Verlag hier anbietet, beleidigt die Intelligenz des Lesers, löst pures Entsetzen aus und verärgert nachhaltig. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/S...obiografie.html
Classic Rock:
Sharp Practise – Radio City (CD) Es gibt Sensationelles, es gibt Gutes, es gibt Durchwachsenes. Doch das zweite Album dieses Vierers ist zum aller größten Teil Höchststrafe für den aufmerksamen Hörer. Falls mich jemand sucht: Ich befinde mich mit einem Kälberstrick auf dem Weg zur nächsten Kanalbrücke und hänge mich wahrscheinlich auf! http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/S.../Radiocity.html
Voodoo Johnson – II (EP) Herr, erbarme Dich und biete den Jungs einen Deal an! http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/V...Johnson/II.html
Country:
Popa Chubby with Galea – Vicious Country (CD) So, jetzt weiß ich auch, was "Vicious Country" heißt. Nur, ob Popa Chubby und Galea Horowitz sich mit ihrer Country-CD einen Gefallen getan haben, ist die Frage. Auch wenn sie meinen, sie hätten sich die besseren Country-Nummern rausgesucht. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Po...us_Country.html
Deutsch-Rock:
Luxuslärm – 1000 km bis zum Meer (CD) Eigentlich bin ich diesbezüglich viel zu wenig bewandert, sondern ich habe einfach nur vier Underberg getrunken und mich hinreißen lassen, in diese Scheibe reinzuhören. Es bleibt dabei: Das ist ein geiles Album außerhalb der ansonsten bei uns so üblichen Genres. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/L...s_zum_Meer.html
Film:
Ex-Drummer Ein Soundtrack für Leute mit Geschmack zu einem Film für Leute gänzlich ohne Geschmack. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/C...Ex_Drummer.html
Folk Rock:
Bob Dylan – Tell Tale Signs (CD) Anfänger werden mit "Volume 8" gewiss nichts anfangen können. Sie sollen gefälligst mit "Blowin' In The Wind" beginnen oder wenigstens mit Dylans umstrittenster Scheibe "Highway 61 Revisited" (sein Übergang zur E-Gitarre). Vielmehr gehört "Volume 8" als repräsentative Fortsetzung der legendären Bootleg-Series in die Sammlung des Kenners! http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/B...Tale_Signs.html
Funk Rock:
Inspector Cluzo – Same (CD) Frank Zappa war ein Genie und Freigeist, leider litt er in seinen späten Jahren an zunehmend abnehmendem Humor, deswegen ist auch nicht ihm der Blödsinn Turtulututututu eingefallen, sondern den lustigen Franzosen THE INSPECTOR CLUZO, die man im nächstbesten Plattenladen unbedingt verhaften sollte. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/T...ctor_Cluzo.html
Fusion Rock:
Drumbo – City Of Refuge (CD) Für Jazzer mit Rockinteresse oder andersrum kann das Spaß machen und die Erfüllung bringen. Oder auch, wenn man mal vom 4/4-Takt die Nase voll hat. Hier gibt es sicherlich etwas zu entdecken, wenn man sich die Muße nimmt. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/D..._Of_Refuge.html
Hard Rock:
Mind Gone Blind – Liars And Preachers (CD) Wenn man sich diese Scheibe von MIND GONE BLIND in den Player legt, dann geht die Reise weit zurück, wobei sich in den allermeisten Fällen so ziemlich das Beste vom Besten ausgesucht wurde. Astrein, mehr davon! http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/M..._Preachers.html
TNT – Atlantis (CD) Erste Liga waren TNT nie, aber jetzt geht es der Band wie den Stuttgarter Kickers in der 3. Liga. 13 Spiele, kein Sieg, nur ein paar Unentschieden. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/TNT/Atlantis.html
Axel Rudi Pell – Tales Of The Crown (CD) Mit seiner Band im Rücken kann ARP nichts verkehrt machen, das ist eine eingespielte Mannschaft, die besser da steht als sein Heimatverein, der nur ab und an mit Glück das bekannte Korn findet. Würde der Sturm des VfL so Furcht einflößend ballern wie Mike Terrana an den Drums, kein Mensch würde über den FC Bayern oder über die TSG Hoffenheim diskutieren. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/A..._The_Crown.html
Thin Lizzy – UK Tour ‘75 (CD) "Live And Dangerous" ist großes Theater, Breitwand und was nicht noch alles und unverzichtbar. "UK Tour '75" ist der eine verrückte Film, den du in diesem kleine Kino siehst und dein Leben lang nicht vergisst. Go and get it! http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Th...UK_Tour_75.html
Sideburn – Cherry Red (CD) Gute Band, gute Platte, guter Sound, that's all we wanna hear. SIDEBURN sind über die Jahre zu echten Beißern geworden, also wird "Cherry Red" auch nicht das letzte Lebenszeichen bleiben. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/S...Cherry_Red.html
Sammy Hagar – Cosmic Universal Fashion (CD) Jede Menge Abwechslung, jede Menge gute Musik, jede Menge Sammy - Kaufen! http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Sa...al_Fashion.html
Tesla – Comin’ Atcha Live (DVD) Dennoch ist der Livedarbietung der bedingungslose Einsatz der Herren anzusehen/-hören. Volles Rohr, keine gelangweilte Routine, schließlich müssen sie sich auch nicht schämen für das alte Zeug. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/T..._Live_2008.html
Richie Kotzen – Bootlegged In Brazil (DVD) Vielleicht ist Richie Kotzen nicht mehr traurig und vielleicht geht es ihm auch ansonsten gut, aber bis auf das bravourös gerockte Mother Head's Family Reunion aus dem Jahr 1994 hat "Bootlegged In Brazil" leider zu wenig zu bieten. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/R..._In_Brazil.html
Guns N’ Roses – Chinese Democracy (CD) Ohne die ehemaligen Bandmitglieder zu heroisieren, aber Slash und Izzy Stradlin hätten aus Street Of Dreams einen Song gemacht, anstatt ein eigentlich viel versprechendes Riff (setzt nach etwa 75 Sekunden ein und ist nach 85 schon wieder Geschichte) gnadenlos in einer Pseudo-Filmmusik zwischen schwurbelnden Geigern verschwinden zu lassen. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/G..._Democracy.html
White Lion – Bang Your Head Festival 2005 (DVD) Als Fazit muss man zugeben, dass es ohne Frage ganz angenehm ist, wenn man auch von dieser Band mal wieder etwas vernimmt, aber ganz ehrlich: Für eine fabelhafte und lohnenswerte DVD hat WHITE LION beim Bang Your Head 2005 schlicht und einfach die Klasse gefehlt. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Wh...tival_2005.html
Heavy Metal/Heavy Rock:
Infernoise – The Chainsaw’s Law (CD) Sehr bemerkenswert finde ich das abschließende Helltrain Co, denn genau hier gelingt es INFERNOISE, alle vorhandenen Stärken zu bündeln. Härte, voluminöser Gesang, donnernde Drums und grollende Bässe, dazu eine Portion Schrägheit, aber auch sehr gute und strukturierte Läufe. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/I...insaws_Law.html
Konzertberichte:
Neal Morse – 30.10.2008 – Bochum, Zeche Alles in allem ein Abend, der sich voll rentiert hat. Neal Morse in Bestform, eine Band, die sich hinter den großen Namen auf den Morseschen CDs nicht zu verstecken braucht und auf einem sehr hohen Niveau spielt, dabei den Liedern aber eine eigene Note verleiht und sich trotzdem ganz nah am Original hält. http://www.home-of-rock.de/Konzertberich...30_10_2008.html
Chuck Berry – Jerry Lee Lewis – 22.11.2008 – Mannheim, SAP-Arena Während Lewis an jenem Abend gerne mal in Richtung Countrymusic abdriftete, bot Berry die wahre Essenz aus dem schwarzen Rhythm and Blues der Vierziger und dem alles niederwalzenden Rock'n Roll der frühen fünfziger Jahre. Chapeau! http://www.home-of-rock.de/Konzertberich...22_11_2008.html
Winterspelt – 03.08.2008 – Frankfurt, Batschkapp Es wird mal wieder Zeit für eine Band, die wirklich gut ist und es schafft. Also: CDs bestellen, Konzerte besuchen. Einfach, weil es sich lohnt. http://www.home-of-rock.de/Konzertberich...03_08_2008.html
Psychedelic:
Nebula – BBC/Peel Sessions (CD) Die BBC-Sessions sind seit vielen Jahren das authentischste Live-Zeugnis für bekannte und unbekannte Bands, manche Hypes haben sich dabei schon grässlich blamiert, NEBULA tun das nicht. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Ne...l_Sessions.html
Progressive:
Factory Of Dreams – Poles (CD) Hätte man sich ein wenig mehr mit der Produktion beschäftigt und nicht alles in die Hände von Mastermind Hugo Flores und seinem Kumpel Chris Brown gelegt, aus FACTORY OF DREAMS hätte durchaus etwas werden können. So werden aber in der Traumfabrik aufgrund weltweiter Ohrenkrise bald die Lichter ausgehen. Sorry, aber das war nix. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/F...eams/Poles.html
Ivanhoe – Lifeline (CD) Songs besonders hervorzuheben erübrigt sich, weil 51 Minuten insgesamt ohne großartige Durchhänger durch die Boxen jagen. Es sollte mich wundern, wenn diese Jungs nicht bald noch mehr auf sich aufmerksam machen. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/Ivanhoe/Lifeline.html
Karmakanic – Who’s The Boss In The Factory (CD) Chapeau, meine Herren, und gut, dass aus diesem anfänglichen Projekt inzwischen eine homogene Band geworden ist. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/K...he_Factory.html
Neal Morse – Lifeline (CD) Für mich die beste Scheibe, die Neal Morse während seiner Solokarriere herausgebracht hat, und wenn er weiterhin diese Qualität an den Tag legt, dürften wir uns noch auf einiges gefasst machen. Beide Daumen nach oben! http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Ne...e/Lifeline.html
Frost* - Experiments In Mass Appeal (CD) Herausgekommen ist ein Album, das von "Oldschool-Proggies" wahrscheinlich mit der gerümpften Nase gehört wird, denn es zeigt auf, wohin der progressive Hase in Zukunft vielleicht hüpfen wird. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Fr...ass_Appeal.html
Unitopia – The Garden (CD) Dieses Album braucht Zeit, um sich zu entwickeln, aber das ist in der blühenden Natur ja auch nicht anders. Wer hier nicht zugreift, hat eine große Chance des ausklingenden Jahres nach guter Musik links liegengelassen! http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/U...The_Garden.html
Dream Theater – Chaos In Motion (CD + DVD) Für Fans unverzichtbar, für Neueinsteiger wärmstens zu empfehlen, für Leute, die mit DT oder deren Musik nichts anfangen können wäre vielleicht mal ein Blick in die Bonus-DVD gut. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Dr..._In_Motion.html
Symphony X – Paradise Lost (CD) Innerhalb des Albums wurde der Bombast auf diesem 2007er Werk ordentlich zurückgefahren, in der sehr sauberen und druckvollen Produktion bestechen vor allen Dingen die Gitarren mit ihren Riffs und selbstverständlich die Tasten, die sich zwischen Symphonie oder auch recht glatten und klaren Pianos definieren. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Sy...adise_Lost.html
Martin Orford – The Old Road (CD) Fazit ist, dass hier kein reinrassiges Prog-Album vorliegt, aber schon eines, das wesentlich mehr Anleihen an dieser Musik hat, als im Booklet gesagt wird. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/M...e_Old_Road.html
Ayreon – Timeline (CD + DVD) Ein fettes Booklet, drei randvoll gestopfte CDs, ein Miniposter mit den Zeitabläufen der Geschichte, eine DVD mit Livemitschnitten, 5.1 Soundeskapaden, Videos, eine unveröffentlichte Live-Version von Loser, Trailer und Teaser, das alles verpackt in einer hochwertigen Papp-Box mit dem typischen AYREON-Artwork - da ist ein kurzweiliger Herbstnachmittag bei Schneefall für Auge und Ohr garantiert. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Ayreon/Timeline.html
Rock ‘N’ Roll:
Carl Carlton And The Songdogs – Songs For The Lost And Brave (CD) 1971 oder '74 wäre "Songs For The Lost And Brave" ein Millionengeschäft geworden, in den Jahren danach bis zur Erfindung der Retrowelle hat solche Musik nur die Hardcorefans interessiert, heute stehen Carl Carlton und seinen Kumpanen wieder alle Türen offen, obwohl sie alte Rockmusik machen. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Ca..._And_Brave.html
Southern Rock:
Hellsingland Underground – Same (CD) Ja, es scheint als habe Charlie Granberg sein Ziel erreicht: Er macht gemeinsam mit guten Kumpels die Musik der 70er Jam- und Southern Bands - und beschert dem Hörer (und vermutlich auch sich und der Band selbst) eine ziemlich gute Zeit. Dass man am Ende noch einmal den Güterzug rollen hört (wie am Anfang) zeigt nur, wie gut durchdacht und ausgeführt die ganze CD ist. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/H...nderground.html
VA:
Rich Man’s War – New Blues & Roots Songs Of Peace And Protest (CD) Die Musiker auf der vorliegenden CD spielen Friedenslieder und lassen auch die alte, fast vergessene Art von Protestliedern wieder aufleben. Manche Musiker spielen allein, nur mit Gitarre, wie früher. Andere Musiker haben ihre Bands am Start. http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/C...h_Mans_War.html
Ralf „Jogi“ Ruhenstroth für das Home of Rock im Dezember 2008
Gruß Jogi
| |